|
»edition einst@jetzt«.
Book on Demand
in Schweden Qualität
Ein Pilotprojekt
zur Beförderung von
Book on Demand
in Deutschland
begründet von
Axel Kahrs (Nicolas Born Stiftung, Künstlerhof Schreyahn),
Uwe Friesel (Schriftsteller, Übersetzer, BoD Experte.
Lüchow/Stockholm)
und Arne Drews (Verleger), herausgegeben von Arne Drews.
unterstützt von der
NORD/LB
Norddeutsche Landesbank
Girozentrale
Pressestimmen
|
|
Vorbemerkung für
Autoren:
Autoren, die einen Verlag suchen, kommen bei uns nur ins
Auswahlverfahren, wenn sie von einem unserer Lektoren, Herausgeber
oder Autoren vorgeschlagen werden. Wir bitten um Verständnis; auch
dafür, daß im Revonnah Verlag Hannover die Arbeit mit den eigenen
Autoren im Vordergrund steht, die Bearbeitung von Anfragen also
länger dauern kann.
Der Revonnah Verlag Hannover nutzt das Book on Demand Verfahren
ausschließlich für die eigene Verlagsproduktion.
Book on Demand
ist zunächst nicht mehr als ein digitales Verfahren zur Herstellung
von Büchern.
Ebenso wie beim bisher üblichen Offsetverfahren bildet die im
Rechner entstandene Layout- oder Textdatei die Grundlage für die
Verarbeitung in der Druckerei, und zwar abgespeichert im Postscript-
oder PDF-Format. Die selbe Datei ist auch geeignet fürs Internet
oder für eBooks.
Bisher also eigentlich nichts neues außer: die Möglichkeit EIN
Dateiformat für sehr unterschiedliche Publikationsformen nehmen zu
können. Das an sich ist ein großer technischer Fortschritt. Geradezu
faszinierend wird's, wenn man bedenkt, daß es technisch kein Problem
mehr darstellt, das gleiche Buch nicht nur in Hannover, sondern auch
in Oldenburg, Zürich, Stockholm, Paris, New Orleans oder Nairobi
herzustellen, in wenigen Minuten verschickt als eMail. Welche Folgen
diese Möglichkeit zur Globalisierung für die Literatur, für den
kulturellen Austausch haben wird, ist heute noch gar nicht
abzusehen. Praktiziert wird diese Möglichkeit jedenfalls bisher im
wesentlichen nur in der Wissenschaft.
Entscheidend für Book on Demand ist, was die
Druckerei daraus macht!
Da das digitale Herstellungsverfahren keine großen und teuren
Maschinen zur Voraussetzung hat, sondern schon modifizierte und
bessere Kopierer ausreichen, stößt man in Deutschland oft auf Book
on Demand Bücher, die nach Copy Shop aussehen: weißes Papier,
ungenügende Farbkopien auf dem Umschlag, unsachgemäße Klebebindung,
sich nach oben und unten wellende Buchumschläge, um nur einige
Merkmale zu nennen. Insgesamt sieht man auf den ersten Blick den
Unterschied zu den herkömmlich hergestellten Büchern, die wir in den
Buchhandlungen gewohnt sind zu finden. Diese Book on Demand Bücher
sind, man muß es klar sagen, Bücher zweiter Ordnung. Leider trifft
das zzt. auf fast alle Book on Demand Publikationen in Deutschland
zu.
Doch die Entwicklung ist eigentlich schon
weiter.
In Schweden und Japan, wo Book on Demand bereits seit einigen Jahren
einen ansehnlichen Teil des Buchmarktes ausmacht, werden Bücher
digital hergestellt, denen nur noch Experten ihre Herkunft ansehen
können.
Durch die Vermittlung von
Uwe Friesel, der weltweit sicherlich zu den besten Kennern von Book on
Demand gehört, haben wir das Verfahren aus Schweden importieren
können.
Dabei haben wir festgestellt, daß auch dieses digitale Verfahren
ohne fundiertes Fachwissen nicht auskommt. Entscheidende Vorteile
hat man, wenn man mit einer guten Druckerei zusammenarbeitet, da
dort das Wissen und die Erfahrung mit Papieren, ihrer
Bedruckbarkeit, Laufrichtung, Bindeeigenschaften etc. vorhanden ist,
das niemand haben kann, der nur mit Kopierern gearbeitet hat.
Erst die professionelle Verarbeitung sowohl der Dateien wie auch der
Materialien führt zu einem Produkt, das den hohen Anforderungen von
Autoren, Buchhändlern und Lesern gerecht wird.
|