Frankfurter Rundschau vom 28.7.2003

Ulrike Neradt aber, nie nur Chansonette, sondern immer auch literarisch inspiriert, singt nicht nur die alten Melodien, sondern auch vom Leben eines Flüchtlings, der zwischen dem Woher und dem Wohin seine Heimat sucht…
"Das Fortgehen ist gar leicht getan, viel schwerer wird Dir das Wohin" und man spürt die Melancholie, die Hollaenders Leben beschwerte. Viel braucht sie nicht für all das auf der Bühne: Alfons Nowacki, ihren aufmerksamen Partner am Klavier, mal eine Boa, mal einen profanen Regenschirm. Und ein Publikum, das ihr an den Lippen hängt.