|
|
|
REINHARD JIRGL
1953 in Ostberlin geboren. Hochschulstudium der Elektronik. 1978-1995 Arbeit an einem Berliner Theater, Beginn der schriftstellerischen Tätigkeit. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: »Mutter Vater« (Roman, 1990), »Im offenen Meer« (Schichtungsroman, 1991), »Das obzöne Gebet« (Totenbuch, 1993), »Abschied von den Feinden« (Roman, 1995), »Hundsnächte« (Roman, 1998). 1993 Alfred Döblin Preis; 1994 Literaturpreis der Stadt Marburg; 1998 Berliner Literaturpreis und Bobrowski Medaille; 1999 Josef Breitbach Preis. Zuletzt erschien sein Roman »Die Atlantische Mauer« (2000).
»Virtuoser, rhythmischer, anspielungsreicher, komplexer und zugleich eindringlicher ist in deutscher Sprache seit Johnsons Jahrestagen nicht mehr geschrieben worden. Jirgl bringt das Zauberkunststück fertig, zugleich hochartistisch und ungemein packend zu formulieren.«
JOCHEN HÖRISCH. NEUE ZÜRICHER ZEITUNG
|