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Verlag für die Kleine Kunst, Literatur, Essay und Literaturwissenschaft

REVONNAH VERLAG HANNOVER

Revonnah Verlag Hannover
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Druckhinweise

Literarische Autorinnen und Autoren

Grundlegend. Das erste Handbuch für Deutschland zum Publizieren, Bibliografieren und Zitieren Online:
Jens Runkehl / Torsten Siever. Das Zitat im Internet. Ein Electronic Style Guide zum Publizieren, Bibliografieren und Zitieren (Handbuch). Beilage: Short Guide zum Herausnehmen. 128 Seiten. 3. korr. Aufl. Broschur. 13,50 EURO [D]. ISBN 3.927715.83.2.

Oskar Ansull. Mit Händen und Füßen. Gedichte. Drei Zyklen. 17 Zeichnungen von Renate Deuter. Enthält: Im Fortlaufen schon; Nimm die Finger fort, mein Kind; Komplexe I-III – Eine ödipale Folge. Titelprägung. 64 Seiten. Broschur. Gr.-8°. 8,,— EURO [D]. ISBN 3.927715.39.5.*
»Schöne und handwerklich sehr gekonnte Gedichte« Erich Fried
Oskar Ansull. Sieben Gedichte über Oma Möcker und mich. Ein Erzählgedicht-Zyklus und zwei Zugaben. Mit einem Nachschlag des Autors zum 125. Geburtstags von Oma Möcker am 17.09.2005. Kartoniert. Kl.-8°. 6,— EURO [D]. ISBN 3.934818.60.9.
Ansulls Sprache ist bewußt einfach gehalten und jedem schnell zugänglich. Mit dem Blick des Kindes beschreibt er eine Großmutter, wie wir selbst sie gerne hätten: lebendig, eigensinnig, mutig und mit einem großen Herz. Eine Liebeserklärung ohnegleichen...
»Ansull läßt Celler Platt sprechen. Das gibt dem lyrischen Erzählfluß einen kräftigen und authentischen Ton.«
Hans Happel in die horen
 
Herzog Anton Ulrich. Solane und Rhodogune. Die zwei Geschichten der ›einen‹ Sophie Dorothée, Prinzessin von Ahlden. Von Herzog Anton Ulrich zu Braunschweig und Lüneburg. Mit einem editorischen Vorbericht herausgegeben von Jeanne Vandré. Überleitungen und Anhang von Maria Munding. Genealogie. Personenschlüssel. 11 Abbildungen. 112 Seiten. Broschur. 10,— EURO [D]. ISBN 3.927715.53.0.* (= Schriftstücke 3)
»Der Band dürfte für Sammler eine interessante Ergänzung zu ›Das steinerne Herz‹ sein.« Schauerfeld. Mitt. d. Ges. d. Arno Schmidt Leser
»WEnn Sie sich nicht schuldig fühlten, würden Sie mir nicht die Gnade erwiesen haben, mir zu schreiben, aber trotz allem, was Sie mir angetan haben, muß ich Sie doch noch anbeten. [...] Sie zu lieben. Und also liebe ich mein Verderben und häge ein feuer in meiner brust daran ich doch zu lest mus sterben. Mein Unterganck ist mir gar wol bewust.« (Königsmarck 1691 an Sophie Dorothée)
»MEin Herz gehört Ihnen so ganz, daß es sich niemals von Ihnen trennen wird, und wegen der Äußerlichkeiten können Sie völlig ruhig sein, denn ich habe so ganz auf alle Koketterie verzichtet, daß ich sie jetzt ebenso hasse, wie ich sie früher geliebt habe, und ich kann Ihnen für ein Benehmen stehen, wie Sie es wünschen [...]. Ich wette, daß Sie nichts daran zu tadeln finden können, obgleich Sie in dieser Beziehung sehr geschickt sind.« (Sophie Dorothée 1692 an Königsmarck)
»ES ist ohne dem eine von der Roman=Macher besten künsten, alles in verwirrung fallen zu laßen, und dann unverhofft herauß zu wickeln.« (Leibniz 1713 an Herzog Anton Ulrich)
Anton Ulrich (1633-1714), seit 1704 allein regierender Herzog von Braunschweig und Lüneburg, wurde bekannt als Förderer der Künste und gilt als einer der herausragenden Schriftsteller des Barock.
Er verfaßte geistliche Lieder, Oden, höfische Singspiele, Opern und die beiden umfangreichen Romane »Die Durchleuchtige Syrerinn Aramena« und »Die Römische Octavia«. Die in der Zeit des Kaisers Nero angesiedelte »Octavia« wurde 1677-1707 und in einer unvollendet gebliebenen zweiten Fassung 1712-1714, 1762 veröffentlicht.
»Die von den Zeitgenossen hochgelobte ›Octavia‹ bildet nicht nur den Höhepunkt des höfischen Barockromans in Deutschland, sondern ist überhaupt eines der Glanzstücke dieser Gattung in Europa. Der später erhobene Vorwurf wuchernder Formlosigkeit (Personenfülle und Handlungsreichtum) ist durch Forschungen der letzten Jahrzehnte widerlegt, die erst wieder die raffiniert ausgeklügelte Komposition sichtbar machten. [...]
Die ›Octavia‹ ist über weite Strecken, vor allem in der 2. Fassung, für die Zeitgenossen auch ein Schlüsselroman gewesen.“
Adolf Haslinger im »Kindlers«)
In die Romanhandlung fügte Anton Ulrich verschlüsselt die berühmte Liebesgeschichte zwischen der Prinzessin von Ahlden Sophie Dorothée und dem Grafen Philipp Christoph von Königsmarck.
Die vorliegende Ausgabe stellt die Nürnberger und die Braunschweiger Fassung dieser Episode, in denen Sophie Dorothée zunächst Solane und dann Rhodogune heißt, erstmals im Paralleldruck vor.
Es ist dies die erste literarische Bearbeitung eines der immernoch größten Skandale in der Geschichte Mitteleuropas.
 

Ernst Barlach / Hugo Körtzinger / Hermann Reemtsma. Briefwechsel. Ein Beitrag zur Biographie der letzten Lebensjahre Ernst Barlachs mit 30 bisher unveröffentlichten Briefen Barlachs, ergänzt um die Korrespondenz Reemtsmas und Körtzingers zu Barlachs letztem großen Werk, dem »Fries der Lauschenden«. Einleitung von Curd Ochwadt. 2 Photographien, 3 Faksimiles. 120 Seiten. Gr.-8°. Broschur. Fadenheftung. 17,— EURO [D] (Hejo Verlag 1988; die letzten Ex. d. 1. Aufl.! Nur an privat!).
 
Charles Baudelaire. Spleen. Zweisprachige Ausgabe. Nachdichtung von Oskar Ansull. Mit einem Nachwort von Thomas A. Keck. Titelprägung. 32 Seiten. Fadengeheftet. Gr.-8°. 9,— EURO [D]. ISBN 3.927715.22.0.
»Ansulls sensationeller Erfolg: Über 130 Jahre nach Erscheinen des Gedichtbands liegt nun die erste poetisch adäquate Baudelaire Übertragung vor.« Michael Braun. Basler Zeitung

Herman Brood. liebes blutbad. Vorwort von Nina Hagen. Aus dem Niederländischen übersetzt von Chris van der Meijden. Deutsche Erstveröffentlichung. 128 Seiten. Broschur. Kl.-8°. 8,— EURO [D]. ISBN 3. 927715.23.9.
klaus-dieter brunotte. anderenorts. ausgewählte gedichte und lyrische notate 1980 bis 2003. Mit Bildern von Wilhelm Beuermann, Wolf Gloßner, Werner Hilsing, Sigrid Noack, Christoph Rust, Jürgen Schneyder und Eric van der Wal. Originalausgabe. 198 Seiten. Kartoniert. 15,— EURO [D]. ISBN 3.934818.19.6.
Peter Düker. Bartman. Der Patient / Der Arzt / Die Schwester. Trilogie mit Brettspiel hintendrin. 220 Seiten. Broschur. 16,— EURO [D]. ISBN 3.927715.27.1.
2. Platz auf der BUCHLUST 94.
PRINZ titelte: »Do the Bartman: 212 irre Seiten. – Sex & Crime hinter sterilen Institutsmauern.«
Düker erzählt die spannende und irre komische Geschichte eines ehrgeizigen Professors, der unter Gesichtsverschiebung leidet. Dadurch kommt es zu einer Persönlichkeitsspaltung; ähnlich wie bei Jekyll & Hyde. Und aus dem rationalistischen Neurochirurgen Prof. Bartman wird ein smarter und gefühlslastiger Romantiker. Christian Jünger nennt er sich und verführt als solcher die naive Laborantin Nora. Doch ihre schöne wie kühle Kollegin Frl. Winter kommt hinter Bartmans Geheimnis und will ihn gewaltsam zu ihrem Versuchsobjekt machen. Skrupellos bedient sie sich dazu der Hilfe des Erotomanen Dr. Erich Meckel, der für die verbalerotischen Ausrutscher und die chauvinistische Würze der Trilogie sorgt.

 

Peter Düker. Reden & So. Tröstliche Gedanken für den Kranken. Jahresgabe 1996. Titelprägung. 24 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D]. ISBN 3.927715.24.7.*
LEIDER VERGRIFFEN. Letzte Mängelexemplare zu 0,50 EURO erhältlich!

Peter Düker. Wie ich Botschafter Teenlands wurde. 144 Seiten. Broschur. Kl.-8°. 8,50 EURO [D]. ISBN 3.934818.52.8.
»Ja, das bin ich selbst«, gesteht Autor Peter Düker und beendet damit das Rätselraten um den autobiographischen Gehalt des pornographischen Werkes. »Fragen Sie mich nicht nach Wahrscheinlichkeit. Als mich ein Schulmädchen auf der Herrentoilette eines Cafés verführte, dachte ich, das ist bestimmt das Aufregendste, was mir in meinem Leben jemals passieren wird. Aber was soll ich sagen, im Lotto gewinnt ja auch mal jemand. Es stimmt. Alles hat sich genau so ereignet.«
Eine Frau-Frau Attraktion im eigenen Wohnzimmer, eine Exhibitionistin im Fenster gegenüber, ein Afrikaner mit mächtigem »Vorurteil« nebst zarter Partnerin, ein wenig Mann-Mann Action, sowie regelmäßiges orales Training zur Förderung und Überprüfung von Spermamenge und -geschmack und schon werden aus mutigen Erzählern mutige Botschafter Teenlands, moderne, aufgeklärte Pfadfinder, allzeit bereit, einer jungen, schönen Welt ihren Trost zu bringen.
Selbstverständlich wird ein solcher Reifungsprozeß mit happy end belohnt. »Eigentlich nicht nur mit einem...
Wie ich Botschafter Teenlands wurde – die sexuelle Karriere eines komplizierten jungen Mannes.
Der Autor hat seinen Spaß gehabt.«
 
Erinnern und Vergessen. Ein ungarisch-deutsches Dichtertreffen. Mit Originalbeiträgen von László Darvasi, Reinhard Jirgl, László Krasznahorkai, Katja Lange-Müller und László Márton, herausgegeben von Barbara Stahl. Zahlreiche z.T. farbige Abbildungen. 88 Seiten. 40. Broschur. ISBN 3.934818.31.5. 16,— EURO [D] (= Herrenhaus 2001 — Forum für neue Kunst, Literatur und Musik. Band I. Jahrbuch des Herrenhauses Edenkoben i. d. Pfalz).

Hanns Heinz Ewers s. die Seite »Essay«

Titelcover
folgt

Martin Glaubrecht. Ach - und kein Zug zurück. Ein literarischer Bericht über mein Leben - 1: Kindheit und Jugend in Nordhausen, Berlin und Würzburg 1936-1964. 264 Seiten. 15,80 Euro [D]. ISBN 978.3.934818.80.4
Dieser präzise erinnerte und bissig-witzig geschriebene Lebensbericht gibt einen tiefen Einblick in das Deutschland der Jahre 1936-1964. Glaubrecht erzählt die Katastrophen und Skurrilitäten seiner Kindheit und Jugend unter Hitler und Ulbricht und seiner Studienzeit im Adenauerstaat mit einer beeindruckenden Unverblümtheit.
Neben Privatem hebt er soziale und politische Ereignisse sowie wirtschaftliche Verhältnisse ins Licht: angefangen bei seiner Geburt während der Olympischen Spiele 1936, der Bombardierung der Heimatstadt und dem Entsetzen des Kindes im Angesicht der Verbrennungsöfen des nahegelegenen Konzentrationslagers über Alltägliches und Verstörendes aus der Anfangszeit des zweiten deutschen Staates DDR, liebenswürdigen Szenen aus dem noch nicht völlig geteilten Berlin 1955/56 und Nöten der Pubertät und der Ehe bis hin zu Ernüchterung und Neugier in der Wirtschaftswunderzeit der BRD.
 

Andrej Glusgold. Ein Mann unter Einfluss. Berliner Gedichte. Mit zahlreichen Zeichnungen vom Autor. 82 Seiten. 10,— Euro [D]. ISBN 3.934818.21.8*
Andrej Glusgolds Gedichte zeigen kleine, abstrus erscheinende Geschehnisse. Situationen, die aus der Oberfläche eines Alltags herausgeschabt wurden; in einer Sprache, die zu glänzen und zu wachsen versteht. Gedichte, die ihre Zeichentricks beherrschen. Stetige Prozesse, kleine Umschauen.

Locker hantiert Andrej Glusgold mit Filmwissen. Die Stadt wird als Kulisse geprüft, auch abgelehnt.
Ein Dichter im Invalidenpark.
Es sind Gedichte, die keine Rehe sind, sondern gern lüsterne Kameraden, pfiffig und schnell, subtil und genuin. Gedichte mit und ohne Stativ.

Ȇber die Seiten des Buches kroch
eine Ameise. Ich beneidete sie um ihre
Ruhe, als ich deine Haut sah, wie sie
unter dem Rock hervorschimmerte.
«
Rene hamann, Berlin


 

Max Goldt. Ein gelbes Plastikthermometer in Form eines roten Plastikfisches. Typographisch angeordnet von Martin Z. Schröder. Originalausgabe. Einmalige Auflage, 3.000 Exemplare; der Bleisatz wurde abgelegt. 32 Seiten. Zwei-, teilweise dreifarbig. Geheftet mit Schutzumschlag. 14,50 EURO [D]. ISBN 3.927715.87.5 (Coop. Institut für Erfreuliche Drucksachen Berlin)
 

Max Goldt bei
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(Auswahl)

 Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens

Der Krapfen auf dem Sims

Ä

Die Radiotrinkerin
 

Für Nächte am offenen Fenster, 2 Audio-CDs

Für Nächte... Zweite Folge. 2 Audio-CDs

Die majestätische Ruhe des Anorganischen. Audio-CD

Friedrich Wilhelm Gotter. Der schwarze Mann. Eine Posse in zwey Akten. Leipzig 1784. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Michael Rüppel. 36 Seiten. Geheftet. 7,— EURO [D]. ISBN 3.927715.77.8 (= Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts 7)
Ein närrischer Geniedichter bringt einen lebensmüden Melancholiker zur Vernunft: »Der schwarze Mann« war seinerzeit ein beliebtes Lustspiel. Sein Verfasser, Friedrich Wilhelm Gotter (1746-1797), lebte als geheimer Sekretär in Gotha, wo er sich besonders um das dortige Hoftheater verdient machte. Er förderte zahlreiche Schauspieler, die ihm, wie Iffland, ihre spätere Karriere verdankten. Gotters nach französischen Vorbildern gearbeitete Dramen – von vielen Zeitgenossen gerühmt – sind heute nur noch Gegenstand der Literaturgeschichte. Darin findet die Posse vom »Schwarzen Mann« ein unrühmliches Echo: In einer Mannheimer Aufführung soll Schiller verspottet worden sein.
 
Gottlieb Heinrich Greiffenhahn. Die Sehnsucht nach dem Frieden. Eine Ode. Jena 1760. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Wolfgang H. Strauß. 20 Seiten. Geheftet. 7,— EURO [D]. ISBN 3.927715.79.4 (= Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts 9)
Hintergrund für die »Sehnsucht nach dem Frieden« war der Siebenjährige Krieg, der bereits in sein fünftes Jahr ging. Verfasser der Ode ist der völlig vergessene Sprachmeister Gottlieb Heinrich Greiffenhahn (1729-1790), Sohn des bekannteren Johann Elias Greiffenhahn; daher orientiert die Nachbemerkung etwas ausführlicher über den Lebensweg dieses hochbegabten, aber der Trunksucht verfallenen Aufklärers.
 
Gustav Friedrich Wilhelm Großmann. Briefe an Herrn K... in L... die Seilerische Bühne in Dresden betreffend. Dresden 1775. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Martin Rector. 44 Seiten. Geheftet. 8,— EURO [D]. ISBN 3.927715.72.7 (= Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts 2)
Der Schauspieler, Theaterschriftsteller und Prinzipal Gustav Friedrich Wilhelm Großmann (1743-1796) war eine der aktivsten und farbigsten Gestalten in der Umbruchphase des deutschen Theaters im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, ein vielseitiger Streiter für die künstlerische Niveauhebung, die kulturelle Emanzipation, die moralische Akzeptanz und die allgemeine Professionalisierung der Bühnenkunst.
Neben der Besprechung zweier Theaterstücke von George Coleman und David Garrick, unternimmt Großmann in seinen »Briefen an Herrn K... in L... die Seilerische Bühne in Dresden betreffend« (1775) den Versuch, die Prologe und Epiloge auf dem Theater für bürgerlich-emanzipatorische Zwecke nutzbar zu machen. Doch vor allem gewähren die Briefe einen authentischen Einblick in die Eifersüchteleien und Intrigen zwischen den um attraktive Spielerlaubnisse rivalisierenden Prinzipalen.


Victor Hadwiger s. die Seite »Essay« auf der Revonnahhomepage unter H. H. Ewers

 
Ferdinand Hardekopf. Berlin 1907-1909. Theaterkritiken aus der Schaubühne. Herausgegeben von Arne Drews. Jahresgabe 1997. Titelprägung. 32 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D]. 3.927715.46.8.*
Der heute nahezu vergessene Dichter, Kritiker und Übersetzer Ferdinand Hardekopf war in den Jahren 1910-1916 eine der Schlüsselfiguren des Expressionismus. Sein Einfluß auf die Generation vor dem Ersten Weltkrieg insbesondere durch seine Kritiken, Glossen und Essays ist nicht zu überschätzen.
»der heimliche König des Expressionismus« (Paul Raabe 1965)
»Vor einer langen Reihe von Jahren, als ich noch klein war, Panter noch mit th schrieb und von meinem Klassenlehrer Professor Schneider in etwas unterrichtet wurde, was er Deutsch nannte und wir mit Recht als die Restbrocken eines trüben Philologenwissens empfanden – – damals hat Hardekopf regelmäßig an der ›Schaubühne‹ mitgearbeitet. Die verdankt ihm einige ihrer entzückendsten Beiträge — mit welcher Leichtigkeit, welcher Anmut, welch fächelnder Ironie waren Literatur, Berlin, Menschen, Reisen und Kunst dargestellt, hingehaucht, zu Pastellen verzaubert! Wer Zeit hat, lese das nach.« Kurt Tucholsky. Die Weltbühne 1922
Klaus Hespe. als noch keine bilder waren. Gedicht von Klaus Hespe, grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn. Geheftet. 12,— EURO [D]. 3.934818.57.9

Klaus Hespe. Gelingen. Gedicht von Klaus Hespe, grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn. Geheftet. 12,— EURO [D]. 3.934818.55.2
Klaus Hespe. ich bin und bin doch nicht. Gedicht von Klaus Hespe, grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn. Geheftet. 12,— EURO [D]. 3.934818.58.7

Klaus Hespe. Mitten im Sommer. Gedicht von Klaus Hespe, grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn. Geheftet. 12,— EURO [D]. 3.934818.56.0

Marcus Jeroch s. die Seite »Kleine Kunst«

Reinhard Jirgl s. auch Erinnern und Vergessen

Reinhard Jirgl. Gewitterlicht. Erzählung. Hörbuch-CD. Gesprochen von Reinhard Jirgl. 14,90 Euro [D]. ISBN 3.934818.20.X.
Überhaupt hat Jirgl keine Entsprechung im Querschnitt der aktuellen Produktion - nur im Längsschnitt der Literaturgeschichte, der die einsamen Gipfel in den Blick zieht. Maja Rettig, Neue Deutsche Literatur
 

 

 Reinhard Jirgl bei
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Hundsnächte

Die atlantische Mauer

Abschied von den Feinden
 


Genealogie des Tötens, Trilogie

Die Unvollendeten

Friedhelm Kändler s. auch die Seite »Kleine Kunst« auf der Revonnahhomepage unter A. Dudel, M. Jeroch,
St. Ingbert Pfanne 2001. Publikumspreis!
Wilhelmshavener Knurrhahn 2002
Pfungstädter Knopf 2002
 
Friedhelm Kändler. Franz. Ein Episodenspiel für fünf Personen. Jahresgabe 1995. Titelprägung. 24 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D]. ISBN 3.927715.21.2.*
LEIDER VERGRIFFEN. Letzte Mängelexemplare zu 0,50 EURO erhältlich!
 
Friedhelm Kändler. Der Hinrich-Wolfhard-Zyklus. Für einen Abend im Varieté. Titelprägung. 2. Auflage. 24 Seiten. (Auf Anfrage auch ohne Aufpreis noch Restexemplare der 1. Auflage lieferbar) Geheftet. 3,— EURO [D]. ISBN 3.927715.48.4.*
 

Friedhelm Kändler. Wildkind. Ein Fortsetzungsmärchen in vielen Heften zu sieben Folgen. Jeweils 24 Seiten. Geheftet. Jeweils 3,70 EURO [D]. ISBN 3.934818.00.5 (Bestellung einzelner Hefte (Ausgaben 1-12) möglich)
»(Fragen zu stellen wie Hirsche – mit der Absicht, das Opfer leben zu lassen.)« Jan Meszie
 

Friedhelm Kändler. WoZwo. Texte Lieder und Szenen. Vorwort von Erwin Schütterle. Fotos. Noten. 160 Seiten. Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.14.X.
 
Friedhelm Kändler. Wowo jagt Dr. Ey. Texte Lieder und Szenen. Grußwort von Margareta Dillinger. Fotos. Noten. 160 Seiten. Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.19.0.
 

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Ausziehtisch ist Erotisch, auf 2 Klopapierrollen
 
Kröhlmann

Axel Kahrs (Hrsg.). Die Uhren ticken anders. Notate in Schreyahn. Aus unveröffentlichten Tagebüchern von Arnold Stadler, Tina Stroheker, Uwe Friesel und Katharina Höcker. Erstveröffentlichung. 48 Seiten. Zahlreiche Abbildungen. Geheftet mit Umschlag. 8,— EURO [D]. ISBN 3.934818.32.3.*
Im Mai 2002 auf der Bestenliste der Redaktion TEXT+KRITIK »Die Sieben Göttinger Literaturtips«

László Krasznahorkai s. Erinnern und Vergessen

Georg Kreisler s. die Seite »Kleine Kunst« auf der Revonnahhomepage unter Kiene/Kirleis

Katja Lange-Müller s. Erinnern und Vergessen

László Márton s. Erinnern und Vergessen

Christian Morgenstern s. die Seite »Kleine Kunst« auf der Revonnahhomepage unter Die Experten

Erich Mühsam s. die Seite »Essay« auf der Revonnahhomepage unter H. H. Ewers

Notate in Schreyahn s. Kahrs.

Thomas De Quincey s. die Seite »Essay«

Jürgen Peters s. die Seite »Essay«
 

 

 

 

 


 

Hermann Peter Piwitt. Steinzeit. Notate zur Nacht 1989 bis 2002. Originalausgabe. 132 Seiten. Kartoniert. 13,— EURO  [D]. ISBN 3.934818.18.8 (= edition einst@jetzt 7)
»Es gibt Versäumnisse des Literaturbetriebes«, schrieb Matthias Altenburg, »die man Skandale zu nennen geneigt ist. Ein solches Versäumnis, mindestens, liegt im Falle Hermann Peter Piwitts vor.
Anders, freundlicher gesagt:
Die lesende Welt bekommt noch einmal die Chance, einen Autor zu entdecken, den bislang nicht entdeckt zu haben, ihr zum eigenen Schaden gereicht:
einen der größten Stilisten, einen der berückendsten Erzähler der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, dessen Sprache so leicht, so präzise ist, daß man sie nicht anders als weise nennen möchte.«
DIE ZEIT
 

 Hermann Peter Piwitt bei
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Die Umseglung von Kap Hoorn...

Rothschilds.

Herdenreiche Landschaften

Hermann-Peter Piwitt (Contemporary...) Gebunden

Hermann-Peter Piwitt (Contemporary... Taschenbuch


Heiko Postma s. auch die Seiten »Essay« und »Krimi« unter Galerie der Detektive
 

Heiko Postma / Ekkehard Böhm (Hrsg.). Reisende in Anderswelten. Kleine Galerie großer Helden aus dem Universum der Phantastischen Literatur. Klassiker des Genres. Originalausgabe. Mit zahlreichen Abbildungen. 192 Seiten. Kartoniert. Klein-8°. 12,— EURO [D]. ISBN 3.934818.48.X

Universum der Phantasten

Dem Leser eröffnet sich ein ganzes Universum der Phantasten: vom Schauerroman bis zur Geistergroteske, von der Science-Fiction bis zur Fantasy:
Lauter Reisende in Anderswelten - unterwegs bald auf der Orts-, bald auf der Zeitachse.
Diesen Phantastik-Kosmos schrittweise zu erkunden, diente eine Serie in der Hannoverschen Allgemeinen, in der alle 4 Wochen das Portrait eines großen utopisch-grenzüberwindenden Protagonisten erschienen ist: Pilot Pirx und Perry Rhodan, Dr. Jekyll und Frankenstein, Cija und Prinzessin Butterblume, Cthulla und Graf Dracula, Alice und Signora Psyche Zenobia u.v.m.
Eine Galerie der literarischen Gestalten sollte es schon sein: Schließlich sind sie es, bei denen wir als Leser rotohrig mitfiebern, mitleiden, mitzittern, kurz: mitgerissen mitreisen.
 

Ales Rasanau. Hannoversche Punktierungen. Nachdichtung von Oskar Ansull. Weißrussisch/Deutsch. 96 Seiten. Gebunden. 14,— EURO [D]. ISBN 3.934818.51.X.
»Rasanaus Radikalität kommt im Gewand scheinbarer Einfachheit daher, Manierismen und Experimente sind ihr fremd. Reduktionen ist das Stichwort einer Recherche, die zwanglos Metaphysik und Mystik streift. [...]
Rasanaus Naturmystizismus ist so wenig bodenständig naiv, wie seine Reflexionen didaktisch sind. Ein Dichter jenseits der Vereinnahmung, der seinen Sinnen und der Sprache vertraut.
Ilma Rakusa. Neue Zürcher Zeitung
Hannah Arendt Stipendium 2001/2002
 

 Ales Rasanau bei
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Wortdichte Tanz mit den Schlangen

Werner Riegel s. die Seite »Essay«
 

Dien Rubawa. Versteckte Realitäten. Interaktiv umgesetzt von Peter Werner. Gesprochen von Alix Dudel. CD-ROM. 20 Seiten Booklet. Digipack. 15,— Euro [D]. ISBN 3.934818.59.5. (ab Windows 98 bzw. Mac OS X)

gefördert mit Mitteln der nordmedia fonds gmbh in niedersachsen und bremen.

»Versteckte Realitäten«

Dien Rubawa ist keine normale junge Frau. Sie ist keine normale junge Frau, die Gedichte schreibt.
Und sie schreibt auch nicht einfach Gedichte über den Krieg. Sie verarbeitet Erlebtes. Gedichte, die die Rebellion ihrer Generation beschreiben, die Gewalt ihrer kaputten Jugend, ihre Zeit im Nahen Osten...
Atemlos torkelt der Leser von Vers zu Vers, mal schneller, springt er von Deckung zu Deckung, gehetzt bleibt sein Blick an den geschundenen Gesichtern der Menschen hängen, dann wieder langsamer - als Kontrast und mit einer überquellenden Bildhaftigkeit - folgen Beschreibungen der einzigartigen Landschaft in all ihrer Stille und Schönheit, Krieg in seinem gesamten Wahnsinn, mit all seinen Facetten, zu denen auch die Hoffnung gehört. Hoffnung, die man in den wesentlichen Dingen findet, die bleiben, wenn alles andere verloren scheint, Freundschaft und Liebe.

Literatur im 21. Jahrhundert

Das ist der Aufbruch ins 21. Jahrhundert: Die digitalen Möglichkeiten werden ausgeschöpft! Der junge Designer Peter Werner verbindet sensibel die starken Texte der Debutautorin Dien Rubawa und die markante Stimme von Alix Dudel zu einer einzigartigen digitalen Lyrikpräsentation, in der erstmals die Elemente des Hörbuches, des Video Clips und der Multimedia-Animation konsequent genutzt werden.
Der Leser/User wird zum Reisenden: Geschicktes Klicken mit der Maus läßt Gedichtzeilen zerspringen, Buchstaben wie Sternschnuppen vom Bildschirm fallen oder Videos sich umdrehen. Er wird in die Handlung einbezogen und kann aktiv ins Geschehen eingreifen: Audio-visuelle Kunst der Extraklasse.

René Schickele s. die Seite »Essay« auf der Revonnah-Homepage unter H. H. Ewers
 

Johann Georg Schlosser. Ueber Pedanterie und Pedanten, als eine Wahrnung für die Gelehrten des XVIII. Jahrhunderts. Basel 1787. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Alexander Kosenina. 28 Seiten. Geheftet. 7,— EURO [D]. ISBN 3.927715.74.3 (= Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts 4)
Johann Georg Schlosser (1739-1799) ist eher als Schwager Goethes denn als produktiver Schriftsteller und Übersetzer in Erinnerung geblieben. Tatsächlich machte er sich nicht nur als hoher Beamter um den Staat verdient, sondern beteiligte sich auch lebhaft an aktuellen Aufklärungsdebatten, insbesondere in den Bereichen der Rechtslehre, Ökonomie, Philosophie und Theologie. So äußerte er sich zu konkreten Fragen der Gesetzgebung, Öffentlichkeit, Zensur, Toleranz, Sittlichkeit, Erziehung – oder, wie hier, zum Problem der Pedanterie. Diese gerade unter Gelehrten verbreitete Schwäche wird im 18. Jahrhundert gerne zur Abgrenzung vom barocken Polyhistorismus in Essays und Satiren gegeißelt. Schlosser weist mit seinen Überlegungen aber darauf hin, daß die Gefahren kleinlicher Schulfüchserei und weltfremder Borniertheit zu seiner wie zu unserer Zeit noch unvermindert bestehen.
 
Adam Seide. Beckett. Besuch bei Beckett / Wie es war, wie es ist, wie es gewesen sein mag / Dieses mit dem Romane schreiben. Mit einem Portrait v. Dora Diamant herausgegeben v. Arne Drews. Jahresgabe 1999. Titelprägung. 32 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D]. ISBN 3.934818.35.8.*
 
Adam Seide. Die Braunschweigische Johanna. Ein deutsches Requiem. Roman. Premierenauflage anläßlich der Uraufführung der Theaterfassung 1999. 3. erw. Aufl. 184 Seiten. Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN 3.934818.25.0.*
 
Adam Seide. ...es ist nur eine Reise... Roman. (Erstes Buch der Trilogie »Drei alte Maler. Ein altmodischer Roman«). 336 Seiten. Gebunden. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.69.7.
Nicolas Born Preis 2000

Barbara Stahl s. auch Erinnern und Vergessen

Barbara Stahl. Einmal bin ich in die Wüste gefahren... Roman einer Lesenden. 240 Seiten. Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.88.3.*

Die Uhren ticken anders s. Kahrs.

Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts, hrsg. v. Matthias Wehrhahn, s. F. W. Gotter, G. H. Greiffenhahn, G. F. W. Großmann und G. Schlosser

Carlos Valerino. Von Santiago nach Hannover. EDITION LITERATUREN DER WELT BEI REVONNAH. 64 Seiten. Hardcover. 14,— Euro [D] (mit CD, Gedichte im kubanischen Original, Sprecher Carlos Valerino. Spielzeit 27:20). ISBN 3.934818.50.1.

Carlos Valerino. De Santiago a Hannover. EDICION DEL LITERATURAS DEL MUNDO EN REVONNAH.  14,- EURO [D]. ISBN 3.934818.50.1

 

Zacharias Werner. Der Herr und der Cyniker. Ausgesuchte Gedichte. Mit einer Zeichnung von E.T.A. Hoffmann und einem biographischen Abriß. 52 Seiten. Geheftet. 8,50 EURO [D]. ISBN 3.927715.56.5.* (= Schriftstücke 6)
Einunddreißig ausgesuchte Texte. In ihnen zaubert Zacharias Werner — wo möglich wider Willen — eigne poetisch schräge Welten, die bisweilen von einer an Stimmigkeit grenzenden ernsten Unsinnigkeit regiert werden. Man könnte auch von fruchtbarem Schwachsinn sprechen.
Zacharias Werner (1768-1823) ist in die Literaturgeschichte geraten als einer, der als Erfinder des Schicksalsdramas (»Der vierundzwanzigste Februar«) bei seinen Zeitgenossen einen durchschlagenden Erfolg hatte. Außerdem hat er, als Produzent von ausgetüftelt wortakrobatischen Sonetten, Goethe beeindruckt und angeregt. Dies insbesondere wurde ihm literaturhistorisch hoch angerechnet. Der Meister selber hat sich dann von Skandalnudel Werner distanziert. Das nun hat wieder den beeindruckt und poetisch angeregt.
Zacharias Werner war seinen Zeitgenossen einschlägig bekannt als Inhaber einer besonders krassen Biografie. Eine rätselhafte Figur, die sich selbst ein Rätsel war und blieb. In Frauenfragen war er weder wählerisch noch zögerlich; gemeinsam mit Hölderlins Sinclair hat er die Puffs des Rhein Main Gebietes unsicher gemacht und in seinen Tagebüchern rezensiert. Auch religiös war er auf einer — sich und andere — nervenden Suche. Am 19. April des Jahres 1810 ist er, wo sonst?, in Rom zum katholischen Glauben konvertiert. Er hat dafür die Lektüre der »Wahlverwandtschaften« haftbar machen wollen. Anlass für Goethe, den Briefverkehr mit Werner endlich abbrechen zu können.
Die Texte Werners sind seit langem nur schwer greifbar. Die Gedichte wurden zuletzt 1840 veröffentlicht. Die meisten sind mit dem Anlaß, dem sie gewidmet waren, verschwunden. Viel Triviales, zumeist angelesene Klischees. Abenteuerlich falsche Bilder, unauflösbar konstruierte Widersprüche: Vieles läßt sich immer noch schön lesen. Leise oder — besser noch — laut.