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Revonnah
Verlag Hannover
Im Moore 33
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© 2004 Revonnah Verlag
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Druckhinweise
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Literarische Autorinnen und Autoren
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Grundlegend. Das erste
Handbuch für Deutschland zum Publizieren, Bibliografieren und
Zitieren Online:
Jens Runkehl / Torsten Siever.
Das Zitat im Internet. Ein Electronic
Style Guide zum Publizieren, Bibliografieren und Zitieren
(Handbuch). Beilage: Short Guide zum Herausnehmen. 128 Seiten. 3.
korr. Aufl. Broschur. 13,50 EURO [D]. ISBN 3.927715.83.2. |
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Oskar Ansull. Mit Händen und Füßen. Gedichte. Drei Zyklen. 17
Zeichnungen von Renate Deuter. Enthält: Im Fortlaufen schon; Nimm
die Finger fort, mein Kind; Komplexe I-III – Eine ödipale Folge.
Titelprägung. 64 Seiten. Broschur. Gr.-8°. 8,,— EURO [D]. ISBN
3.927715.39.5.*
»Schöne und handwerklich sehr gekonnte
Gedichte« Erich Fried |
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Oskar Ansull. Sieben Gedichte über Oma Möcker und mich. Ein
Erzählgedicht-Zyklus und zwei Zugaben. Mit einem Nachschlag des
Autors zum 125. Geburtstags von Oma Möcker am 17.09.2005.
Kartoniert. Kl.-8°. 6,— EURO [D]. ISBN 3.934818.60.9.
Ansulls Sprache ist bewußt einfach gehalten
und jedem schnell zugänglich. Mit dem Blick des Kindes beschreibt er
eine Großmutter, wie wir selbst sie gerne hätten: lebendig,
eigensinnig, mutig und mit einem großen Herz. Eine Liebeserklärung
ohnegleichen...
»Ansull läßt Celler Platt sprechen. Das gibt dem lyrischen
Erzählfluß einen kräftigen und authentischen Ton.«
Hans Happel in die horen
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Herzog Anton Ulrich. Solane und
Rhodogune. Die zwei Geschichten der ›einen‹ Sophie Dorothée,
Prinzessin von Ahlden. Von Herzog Anton Ulrich zu Braunschweig und
Lüneburg. Mit einem editorischen Vorbericht herausgegeben von Jeanne
Vandré. Überleitungen und Anhang von Maria Munding. Genealogie.
Personenschlüssel. 11 Abbildungen. 112 Seiten. Broschur. 10,— EURO
[D]. ISBN 3.927715.53.0.* (= Schriftstücke 3)
»Der Band dürfte für Sammler eine interessante
Ergänzung zu ›Das steinerne Herz‹ sein.«
Schauerfeld. Mitt. d. Ges. d.
Arno Schmidt Leser
»WEnn Sie sich nicht schuldig fühlten, würden
Sie mir nicht die Gnade erwiesen haben, mir zu schreiben, aber trotz
allem, was Sie mir angetan haben, muß ich Sie doch noch anbeten.
[...] Sie zu lieben. Und also liebe ich mein Verderben und häge ein
feuer in meiner brust daran ich doch zu lest mus sterben. Mein
Unterganck ist mir gar wol bewust.« (Königsmarck 1691 an
Sophie Dorothée)
»MEin Herz gehört Ihnen so ganz, daß es sich
niemals von Ihnen trennen wird, und wegen der Äußerlichkeiten können
Sie völlig ruhig sein, denn ich habe so ganz auf alle Koketterie
verzichtet, daß ich sie jetzt ebenso hasse, wie ich sie früher
geliebt habe, und ich kann Ihnen für ein Benehmen stehen, wie Sie es
wünschen [...]. Ich wette, daß Sie nichts daran zu tadeln finden
können, obgleich Sie in dieser Beziehung sehr geschickt sind.«
(Sophie Dorothée 1692 an Königsmarck)
»ES ist ohne dem eine von der Roman=Macher
besten künsten, alles in verwirrung fallen zu laßen, und dann
unverhofft herauß zu wickeln.« (Leibniz 1713 an Herzog Anton
Ulrich)
Anton Ulrich (1633-1714), seit 1704 allein
regierender Herzog von Braunschweig und Lüneburg, wurde bekannt als
Förderer der Künste und gilt als einer der herausragenden
Schriftsteller des Barock.
Er verfaßte geistliche Lieder, Oden, höfische Singspiele, Opern und
die beiden umfangreichen Romane »Die Durchleuchtige Syrerinn Aramena«
und »Die Römische Octavia«. Die in der Zeit des Kaisers Nero
angesiedelte »Octavia« wurde 1677-1707 und in einer unvollendet
gebliebenen zweiten Fassung 1712-1714, 1762 veröffentlicht.
»Die von den Zeitgenossen hochgelobte ›Octavia‹ bildet nicht nur den
Höhepunkt des höfischen Barockromans in Deutschland, sondern ist
überhaupt eines der Glanzstücke dieser Gattung in Europa. Der später
erhobene Vorwurf wuchernder Formlosigkeit (Personenfülle und
Handlungsreichtum) ist durch Forschungen der letzten Jahrzehnte
widerlegt, die erst wieder die raffiniert ausgeklügelte Komposition
sichtbar machten. [...]
Die ›Octavia‹ ist über weite Strecken, vor allem in der 2. Fassung,
für die Zeitgenossen auch ein Schlüsselroman gewesen.“
Adolf
Haslinger im »Kindlers«)
In die Romanhandlung fügte Anton Ulrich
verschlüsselt die berühmte Liebesgeschichte zwischen der Prinzessin
von Ahlden Sophie Dorothée und dem Grafen Philipp Christoph von
Königsmarck.
Die vorliegende Ausgabe stellt die Nürnberger und die Braunschweiger
Fassung dieser Episode, in denen Sophie Dorothée zunächst Solane und
dann Rhodogune heißt, erstmals im Paralleldruck vor.
Es ist dies die erste literarische Bearbeitung eines der immernoch
größten Skandale in der Geschichte Mitteleuropas.
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Ernst Barlach / Hugo Körtzinger / Hermann Reemtsma. Briefwechsel.
Ein Beitrag zur Biographie der letzten Lebensjahre Ernst Barlachs
mit 30 bisher unveröffentlichten Briefen Barlachs, ergänzt um die
Korrespondenz Reemtsmas und Körtzingers zu Barlachs letztem großen
Werk, dem »Fries der Lauschenden«. Einleitung von Curd Ochwadt. 2
Photographien, 3 Faksimiles. 120 Seiten. Gr.-8°. Broschur.
Fadenheftung. 17,— EURO [D] (Hejo Verlag 1988; die letzten Ex. d. 1.
Aufl.! Nur an privat!).
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Charles Baudelaire. Spleen.
Zweisprachige Ausgabe. Nachdichtung von Oskar Ansull. Mit einem
Nachwort von Thomas A. Keck. Titelprägung. 32 Seiten. Fadengeheftet.
Gr.-8°. 9,— EURO [D]. ISBN 3.927715.22.0.
»Ansulls sensationeller Erfolg: Über 130 Jahre
nach Erscheinen des Gedichtbands liegt nun die erste poetisch
adäquate Baudelaire Übertragung vor.«
Michael Braun. Basler Zeitung
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Herman Brood. liebes blutbad. Vorwort von Nina Hagen. Aus dem
Niederländischen übersetzt von Chris van der Meijden. Deutsche
Erstveröffentlichung. 128 Seiten. Broschur. Kl.-8°. 8,— EURO [D].
ISBN 3. 927715.23.9. |
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klaus-dieter brunotte. anderenorts. ausgewählte
gedichte und
lyrische notate 1980 bis 2003. Mit Bildern von Wilhelm Beuermann,
Wolf Gloßner, Werner Hilsing, Sigrid Noack, Christoph Rust, Jürgen
Schneyder und Eric van der Wal. Originalausgabe. 198 Seiten.
Kartoniert. 15,— EURO [D]. ISBN 3.934818.19.6. |
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Peter Düker. Bartman. Der Patient / Der Arzt / Die Schwester.
Trilogie mit Brettspiel hintendrin. 220 Seiten. Broschur. 16,— EURO
[D]. ISBN 3.927715.27.1.
2. Platz auf der BUCHLUST 94.
PRINZ titelte: »Do the Bartman: 212 irre
Seiten. – Sex & Crime hinter sterilen Institutsmauern.«
Düker erzählt die spannende und irre komische Geschichte eines
ehrgeizigen Professors, der unter Gesichtsverschiebung leidet.
Dadurch kommt es zu einer Persönlichkeitsspaltung; ähnlich wie bei
Jekyll & Hyde. Und aus dem rationalistischen Neurochirurgen Prof.
Bartman wird ein smarter und gefühlslastiger Romantiker. Christian
Jünger nennt er sich und verführt als solcher die naive Laborantin
Nora. Doch ihre schöne wie kühle Kollegin Frl. Winter kommt hinter
Bartmans Geheimnis und will ihn gewaltsam zu ihrem Versuchsobjekt
machen. Skrupellos bedient sie sich dazu der Hilfe des Erotomanen
Dr. Erich Meckel, der für die verbalerotischen Ausrutscher und die
chauvinistische Würze der Trilogie sorgt.
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Peter Düker. Reden & So. Tröstliche Gedanken für den Kranken.
Jahresgabe 1996. Titelprägung. 24 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D].
ISBN 3.927715.24.7.*
LEIDER VERGRIFFEN. Letzte Mängelexemplare zu
0,50 EURO erhältlich! |
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Peter Düker. Wie ich Botschafter Teenlands wurde. 144 Seiten.
Broschur. Kl.-8°. 8,50 EURO [D]. ISBN 3.934818.52.8.
»Ja, das bin ich selbst«, gesteht Autor Peter
Düker und beendet damit das Rätselraten um den autobiographischen
Gehalt des pornographischen Werkes. »Fragen Sie mich nicht nach
Wahrscheinlichkeit. Als mich ein Schulmädchen auf der Herrentoilette
eines Cafés verführte, dachte ich, das ist bestimmt das
Aufregendste, was mir in meinem Leben jemals passieren wird. Aber
was soll ich sagen, im Lotto gewinnt ja auch mal jemand. Es stimmt.
Alles hat sich genau so ereignet.«
Eine Frau-Frau Attraktion im eigenen Wohnzimmer, eine
Exhibitionistin im Fenster gegenüber, ein Afrikaner mit mächtigem
»Vorurteil« nebst zarter Partnerin, ein wenig Mann-Mann Action,
sowie regelmäßiges orales Training zur Förderung und Überprüfung von
Spermamenge und -geschmack und schon werden aus mutigen Erzählern
mutige Botschafter Teenlands, moderne, aufgeklärte Pfadfinder,
allzeit bereit, einer jungen, schönen Welt ihren Trost zu bringen.
Selbstverständlich wird ein solcher Reifungsprozeß mit happy end
belohnt. »Eigentlich nicht nur mit einem...
Wie ich Botschafter Teenlands wurde – die sexuelle Karriere eines
komplizierten jungen Mannes.
Der Autor hat seinen Spaß gehabt.«
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Erinnern und Vergessen. Ein ungarisch-deutsches Dichtertreffen. Mit
Originalbeiträgen von László Darvasi, Reinhard Jirgl, László
Krasznahorkai, Katja Lange-Müller und László Márton, herausgegeben
von Barbara Stahl. Zahlreiche z.T. farbige Abbildungen. 88 Seiten.
40. Broschur. ISBN 3.934818.31.5. 16,— EURO [D] (= Herrenhaus 2001 —
Forum für neue Kunst, Literatur und Musik. Band I. Jahrbuch des
Herrenhauses Edenkoben i. d. Pfalz).
Hanns Heinz Ewers s. die Seite »Essay« |
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Titelcover
folgt |
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Martin Glaubrecht.
Ach - und kein Zug zurück.
Ein literarischer Bericht über mein Leben - 1: Kindheit und Jugend
in Nordhausen, Berlin und Würzburg 1936-1964. 264 Seiten. 15,80 Euro [D]. ISBN
978.3.934818.80.4
Dieser präzise erinnerte und bissig-witzig
geschriebene Lebensbericht gibt einen tiefen Einblick in das
Deutschland der Jahre 1936-1964. Glaubrecht erzählt die Katastrophen
und Skurrilitäten seiner Kindheit und Jugend unter Hitler und
Ulbricht und seiner Studienzeit im Adenauerstaat mit einer
beeindruckenden Unverblümtheit.
Neben Privatem hebt er soziale und politische Ereignisse sowie
wirtschaftliche Verhältnisse ins Licht: angefangen bei seiner Geburt
während der Olympischen Spiele 1936, der Bombardierung der
Heimatstadt und dem Entsetzen des Kindes im Angesicht der
Verbrennungsöfen des nahegelegenen Konzentrationslagers über
Alltägliches und Verstörendes aus der Anfangszeit des zweiten
deutschen Staates DDR, liebenswürdigen Szenen aus dem noch nicht
völlig geteilten Berlin 1955/56 und Nöten der Pubertät und der Ehe
bis hin zu Ernüchterung und Neugier in der Wirtschaftswunderzeit der
BRD.
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Andrej Glusgold. Ein Mann unter
Einfluss. Berliner Gedichte. Mit zahlreichen
Zeichnungen vom Autor. 82 Seiten. 10,— Euro [D]. ISBN
3.934818.21.8*
Andrej Glusgolds Gedichte zeigen kleine,
abstrus erscheinende Geschehnisse. Situationen, die aus der
Oberfläche eines Alltags herausgeschabt wurden; in einer Sprache,
die zu glänzen und zu wachsen versteht. Gedichte, die ihre
Zeichentricks beherrschen. Stetige Prozesse, kleine Umschauen.
Locker hantiert Andrej
Glusgold mit Filmwissen. Die Stadt wird als Kulisse geprüft, auch
abgelehnt.
Ein Dichter im Invalidenpark.
Es sind Gedichte, die keine Rehe sind, sondern gern lüsterne
Kameraden, pfiffig und schnell, subtil und genuin. Gedichte mit und
ohne Stativ.
Ȇber die Seiten des
Buches kroch
eine Ameise. Ich beneidete sie um ihre
Ruhe, als ich deine Haut sah, wie sie
unter dem Rock hervorschimmerte.«
Rene hamann, Berlin
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Max Goldt. Ein gelbes Plastikthermometer in Form eines roten
Plastikfisches. Typographisch angeordnet von Martin Z. Schröder.
Originalausgabe. Einmalige Auflage, 3.000 Exemplare; der Bleisatz
wurde abgelegt. 32 Seiten. Zwei-, teilweise dreifarbig. Geheftet mit
Schutzumschlag. 14,50 EURO [D]. ISBN 3.927715.87.5 (Coop. Institut
für Erfreuliche Drucksachen Berlin)
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Max Goldt bei

(Auswahl) |
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Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens
Der Krapfen auf dem Sims
Ä
Die Radiotrinkerin
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Für Nächte am offenen Fenster, 2 Audio-CDs
Für Nächte... Zweite Folge. 2 Audio-CDs
Die majestätische Ruhe des Anorganischen. Audio-CD |
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Friedrich Wilhelm Gotter. Der schwarze Mann. Eine Posse in zwey
Akten. Leipzig 1784. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Michael Rüppel.
36 Seiten. Geheftet. 7,— EURO [D]. ISBN 3.927715.77.8 (= Vergessene
Texte des 18. Jahrhunderts 7)
Ein närrischer Geniedichter bringt einen
lebensmüden Melancholiker zur Vernunft: »Der schwarze Mann« war
seinerzeit ein beliebtes Lustspiel. Sein Verfasser, Friedrich
Wilhelm Gotter (1746-1797), lebte als geheimer Sekretär in Gotha, wo
er sich besonders um das dortige Hoftheater verdient machte. Er
förderte zahlreiche Schauspieler, die ihm, wie Iffland, ihre spätere
Karriere verdankten. Gotters nach französischen Vorbildern
gearbeitete Dramen – von vielen Zeitgenossen gerühmt – sind heute
nur noch Gegenstand der Literaturgeschichte. Darin findet die Posse
vom »Schwarzen Mann« ein unrühmliches Echo: In einer Mannheimer
Aufführung soll Schiller verspottet worden sein.
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Gottlieb Heinrich Greiffenhahn. Die Sehnsucht nach dem Frieden. Eine
Ode. Jena 1760. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Wolfgang H. Strauß. 20
Seiten. Geheftet. 7,— EURO [D]. ISBN 3.927715.79.4 (= Vergessene
Texte des 18. Jahrhunderts 9)
Hintergrund für die »Sehnsucht nach dem
Frieden« war der Siebenjährige Krieg, der bereits in sein fünftes
Jahr ging. Verfasser der Ode ist der völlig vergessene Sprachmeister
Gottlieb Heinrich Greiffenhahn (1729-1790), Sohn des bekannteren
Johann Elias Greiffenhahn; daher orientiert die Nachbemerkung etwas
ausführlicher über den Lebensweg dieses hochbegabten, aber der
Trunksucht verfallenen Aufklärers.
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Gustav Friedrich Wilhelm Großmann.
Briefe an Herrn K... in L... die Seilerische Bühne in Dresden
betreffend. Dresden 1775. Mit e. Nachbemerkung hrsg. v. Martin
Rector. 44 Seiten. Geheftet. 8,— EURO [D]. ISBN 3.927715.72.7 (=
Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts 2)
Der Schauspieler, Theaterschriftsteller und
Prinzipal Gustav Friedrich Wilhelm Großmann (1743-1796) war eine der
aktivsten und farbigsten Gestalten in der Umbruchphase des deutschen
Theaters im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, ein vielseitiger
Streiter für die künstlerische Niveauhebung, die kulturelle
Emanzipation, die moralische Akzeptanz und die allgemeine
Professionalisierung der Bühnenkunst.
Neben der Besprechung zweier Theaterstücke von George Coleman und
David Garrick, unternimmt Großmann in seinen »Briefen an Herrn K...
in L... die Seilerische Bühne in Dresden betreffend« (1775) den
Versuch, die Prologe und Epiloge auf dem Theater für
bürgerlich-emanzipatorische Zwecke nutzbar zu machen. Doch vor allem
gewähren die Briefe einen authentischen Einblick in die
Eifersüchteleien und Intrigen zwischen den um attraktive
Spielerlaubnisse rivalisierenden Prinzipalen.
Victor Hadwiger s. die Seite »Essay« auf der
Revonnahhomepage unter H.
H. Ewers
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Ferdinand Hardekopf. Berlin 1907-1909. Theaterkritiken aus der
Schaubühne. Herausgegeben von Arne Drews. Jahresgabe 1997.
Titelprägung. 32 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D]. 3.927715.46.8.*
Der heute nahezu vergessene Dichter, Kritiker
und Übersetzer Ferdinand Hardekopf war in den Jahren 1910-1916 eine
der Schlüsselfiguren des Expressionismus. Sein Einfluß auf die
Generation vor dem Ersten Weltkrieg insbesondere durch seine
Kritiken, Glossen und Essays ist nicht zu überschätzen.
»der heimliche König des Expressionismus« (Paul Raabe 1965)
»Vor einer langen Reihe von Jahren, als ich
noch klein war, Panter noch mit th schrieb und von meinem
Klassenlehrer Professor Schneider in etwas unterrichtet wurde, was
er Deutsch nannte und wir mit Recht als die Restbrocken eines trüben
Philologenwissens empfanden – – damals hat Hardekopf regelmäßig an
der ›Schaubühne‹ mitgearbeitet. Die verdankt ihm einige ihrer
entzückendsten Beiträge — mit welcher Leichtigkeit, welcher Anmut,
welch fächelnder Ironie waren Literatur, Berlin, Menschen, Reisen
und Kunst dargestellt, hingehaucht, zu Pastellen verzaubert! Wer
Zeit hat, lese das nach.«
Kurt Tucholsky. Die Weltbühne
1922
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Klaus Hespe. als noch keine bilder
waren. Gedicht
von Klaus Hespe, grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn.
Geheftet. 12,— EURO [D].
3.934818.57.9 |
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Klaus Hespe. Gelingen.
Gedicht von Klaus Hespe,
grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn. Geheftet. 12,—
EURO [D]. 3.934818.55.2 |
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Klaus Hespe. ich bin und bin doch
nicht. Gedicht
von Klaus Hespe, grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn.
Geheftet. 12,— EURO [D].
3.934818.58.7 |
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Klaus Hespe. Mitten im Sommer.
Gedicht von Klaus Hespe,
grafisch interpretiert von Wiltrud Krämer-Liehn. Geheftet. 12,—
EURO [D]. 3.934818.56.0
Marcus Jeroch s. die Seite »Kleine Kunst«
Reinhard Jirgl s. auch
Erinnern und Vergessen |
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Reinhard Jirgl.
Gewitterlicht. Erzählung. Hörbuch-CD. Gesprochen von Reinhard Jirgl.
14,90 Euro [D].
ISBN 3.934818.20.X.
Überhaupt
hat Jirgl keine Entsprechung im Querschnitt der aktuellen Produktion
- nur im Längsschnitt der Literaturgeschichte, der die einsamen
Gipfel in den Blick zieht.
Maja Rettig, Neue Deutsche Literatur
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Reinhard
Jirgl bei

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Hundsnächte
Die atlantische Mauer
Abschied von den Feinden
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Genealogie des Tötens, Trilogie
Die Unvollendeten
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Friedhelm Kändler s. auch die Seite »Kleine Kunst« auf der Revonnahhomepage unter A. Dudel, M. Jeroch,
St. Ingbert Pfanne 2001. Publikumspreis!
Wilhelmshavener Knurrhahn 2002
Pfungstädter Knopf 2002
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Friedhelm Kändler. Franz. Ein Episodenspiel für fünf Personen.
Jahresgabe 1995. Titelprägung. 24 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D].
ISBN 3.927715.21.2.*
LEIDER VERGRIFFEN. Letzte Mängelexemplare zu
0,50 EURO erhältlich!
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Friedhelm Kändler. Der Hinrich-Wolfhard-Zyklus. Für einen Abend im
Varieté. Titelprägung. 2. Auflage. 24 Seiten. (Auf Anfrage auch ohne
Aufpreis noch Restexemplare der 1. Auflage lieferbar) Geheftet. 3,— EURO
[D]. ISBN 3.927715.48.4.*
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Friedhelm Kändler. Wildkind.
Ein Fortsetzungsmärchen in vielen Heften zu sieben Folgen. Jeweils
24 Seiten. Geheftet. Jeweils 3,70 EURO [D]. ISBN 3.934818.00.5 (Bestellung
einzelner Hefte (Ausgaben 1-12) möglich)
»(Fragen zu stellen wie Hirsche – mit der
Absicht, das Opfer leben zu lassen.)«
Jan Meszie
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Friedhelm Kändler. WoZwo. Texte Lieder und Szenen. Vorwort von Erwin
Schütterle. Fotos. Noten. 160 Seiten. Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN
3.927715.14.X.
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Friedhelm Kändler. Wowo jagt Dr. Ey. Texte Lieder und Szenen.
Grußwort von Margareta Dillinger. Fotos. Noten. 160 Seiten.
Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.19.0.
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Friedhelm Kändler bei
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Ausziehtisch ist Erotisch, auf 2 Klopapierrollen
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Kröhlmann |
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Axel Kahrs (Hrsg.). Die Uhren ticken anders. Notate in Schreyahn.
Aus unveröffentlichten Tagebüchern von Arnold Stadler, Tina
Stroheker, Uwe Friesel und Katharina Höcker. Erstveröffentlichung.
48 Seiten. Zahlreiche Abbildungen. Geheftet mit Umschlag. 8,— EURO
[D]. ISBN 3.934818.32.3.*
Im Mai 2002 auf der Bestenliste der Redaktion
TEXT+KRITIK »Die Sieben Göttinger Literaturtips«
László Krasznahorkai s. Erinnern und Vergessen
Georg Kreisler s. die Seite »Kleine Kunst«
auf der Revonnahhomepage unter Kiene/Kirleis
Katja Lange-Müller s. Erinnern und Vergessen
László Márton s. Erinnern und Vergessen
Christian Morgenstern s. die Seite »Kleine
Kunst« auf der Revonnahhomepage unter Die Experten
Erich Mühsam s. die Seite »Essay« auf der
Revonnahhomepage unter H. H. Ewers
Notate in Schreyahn s. Kahrs.
Thomas De Quincey s. die Seite »Essay«
Jürgen Peters s. die Seite »Essay«
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Hermann Peter Piwitt. Steinzeit. Notate zur Nacht 1989 bis 2002.
Originalausgabe. 132 Seiten. Kartoniert. 13,— EURO [D]. ISBN
3.934818.18.8 (= edition einst@jetzt 7)
»Es gibt Versäumnisse des Literaturbetriebes«,
schrieb Matthias Altenburg, »die man
Skandale zu nennen geneigt ist. Ein solches Versäumnis, mindestens,
liegt im Falle Hermann Peter Piwitts vor.
Anders, freundlicher gesagt:
Die lesende Welt bekommt noch einmal die Chance, einen Autor zu
entdecken, den bislang nicht entdeckt zu haben, ihr zum eigenen
Schaden gereicht:
einen der größten Stilisten, einen der berückendsten Erzähler der
deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, dessen Sprache so leicht, so
präzise ist, daß man sie nicht anders als weise nennen möchte.« DIE ZEIT
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Hermann
Peter Piwitt bei

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Die Umseglung von Kap Hoorn...
Rothschilds.
Herdenreiche Landschaften |
Hermann-Peter Piwitt (Contemporary...)
Gebunden Hermann-Peter Piwitt (Contemporary...
Taschenbuch |
Heiko Postma s. auch die Seiten »Essay«
und »Krimi« unter Galerie der Detektive
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Heiko Postma / Ekkehard Böhm
(Hrsg.). Reisende in Anderswelten. Kleine Galerie großer Helden aus
dem Universum der Phantastischen Literatur. Klassiker des Genres.
Originalausgabe. Mit zahlreichen Abbildungen.
192 Seiten. Kartoniert. Klein-8°. 12,— EURO [D]. ISBN
3.934818.48.X
Universum der Phantasten
Dem Leser eröffnet
sich ein ganzes Universum der Phantasten: vom Schauerroman bis zur
Geistergroteske, von der Science-Fiction bis zur Fantasy:
Lauter Reisende in Anderswelten - unterwegs bald auf der
Orts-, bald auf der Zeitachse.
Diesen Phantastik-Kosmos schrittweise zu erkunden, diente eine Serie
in der Hannoverschen Allgemeinen, in der alle 4 Wochen das
Portrait eines großen utopisch-grenzüberwindenden Protagonisten
erschienen ist: Pilot Pirx und Perry Rhodan, Dr. Jekyll und
Frankenstein, Cija und Prinzessin Butterblume, Cthulla und Graf
Dracula, Alice und Signora Psyche Zenobia u.v.m.
Eine Galerie der literarischen
Gestalten sollte es schon sein: Schließlich sind sie es, bei
denen wir als Leser rotohrig mitfiebern, mitleiden, mitzittern,
kurz: mitgerissen mitreisen.
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Ales Rasanau. Hannoversche Punktierungen. Nachdichtung von Oskar
Ansull. Weißrussisch/Deutsch. 96 Seiten. Gebunden. 14,— EURO [D].
ISBN 3.934818.51.X.
»Rasanaus Radikalität kommt im Gewand
scheinbarer Einfachheit daher, Manierismen und Experimente sind ihr
fremd. Reduktionen ist das Stichwort einer Recherche, die zwanglos
Metaphysik und Mystik streift. [...]
Rasanaus Naturmystizismus ist so wenig bodenständig naiv, wie seine
Reflexionen didaktisch sind. Ein Dichter jenseits der Vereinnahmung,
der seinen Sinnen und der Sprache vertraut.
Ilma Rakusa. Neue Zürcher
Zeitung
Hannah Arendt Stipendium 2001/2002
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Ales Rasanau bei

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Wortdichte
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Tanz mit den Schlangen |
Werner Riegel s. die Seite »Essay«
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Dien Rubawa. Versteckte
Realitäten. Interaktiv umgesetzt von Peter Werner. Gesprochen von
Alix Dudel. CD-ROM. 20 Seiten Booklet. Digipack. 15,— Euro [D]. ISBN
3.934818.59.5. (ab Windows 98 bzw. Mac OS X)
gefördert mit Mitteln der nordmedia
fonds gmbh in niedersachsen und bremen.
»Versteckte Realitäten«
Dien Rubawa ist
keine normale junge Frau. Sie ist keine normale junge Frau, die
Gedichte schreibt.
Und sie schreibt auch nicht einfach Gedichte über den Krieg. Sie
verarbeitet Erlebtes. Gedichte, die die Rebellion ihrer Generation
beschreiben, die Gewalt ihrer kaputten Jugend, ihre Zeit im Nahen
Osten...
Atemlos torkelt der Leser von Vers zu Vers, mal schneller, springt
er von Deckung zu Deckung, gehetzt bleibt sein Blick an den
geschundenen Gesichtern der Menschen hängen, dann wieder langsamer -
als Kontrast und mit einer überquellenden Bildhaftigkeit - folgen
Beschreibungen der einzigartigen Landschaft in all ihrer Stille und
Schönheit, Krieg in seinem gesamten Wahnsinn, mit all seinen
Facetten, zu denen auch die Hoffnung gehört. Hoffnung, die man in
den wesentlichen Dingen findet, die bleiben, wenn alles andere
verloren scheint, Freundschaft und Liebe.
Literatur im 21. Jahrhundert
Das ist der Aufbruch
ins 21. Jahrhundert: Die digitalen Möglichkeiten werden
ausgeschöpft! Der junge Designer Peter Werner verbindet sensibel die
starken Texte der Debutautorin Dien Rubawa und die markante Stimme
von Alix Dudel zu einer einzigartigen digitalen Lyrikpräsentation,
in der erstmals die Elemente des Hörbuches, des Video Clips und der
Multimedia-Animation konsequent genutzt werden.
Der Leser/User wird zum Reisenden: Geschicktes Klicken mit der Maus
läßt Gedichtzeilen zerspringen, Buchstaben wie Sternschnuppen vom
Bildschirm fallen oder Videos sich umdrehen. Er wird in die Handlung
einbezogen und kann aktiv ins Geschehen eingreifen: Audio-visuelle
Kunst der Extraklasse.
René Schickele s. die Seite »Essay« auf der
Revonnah-Homepage unter H. H. Ewers
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Johann Georg Schlosser. Ueber Pedanterie und Pedanten, als eine
Wahrnung für die Gelehrten des XVIII. Jahrhunderts. Basel 1787. Mit
e. Nachbemerkung hrsg. v. Alexander Kosenina. 28 Seiten. Geheftet.
7,— EURO [D]. ISBN 3.927715.74.3 (= Vergessene Texte des 18.
Jahrhunderts 4)
Johann Georg Schlosser (1739-1799) ist eher
als Schwager Goethes denn als produktiver Schriftsteller und
Übersetzer in Erinnerung geblieben. Tatsächlich machte er sich nicht
nur als hoher Beamter um den Staat verdient, sondern beteiligte sich
auch lebhaft an aktuellen Aufklärungsdebatten, insbesondere in den
Bereichen der Rechtslehre, Ökonomie, Philosophie und Theologie. So
äußerte er sich zu konkreten Fragen der Gesetzgebung,
Öffentlichkeit, Zensur, Toleranz, Sittlichkeit, Erziehung – oder,
wie hier, zum Problem der Pedanterie. Diese gerade unter Gelehrten
verbreitete Schwäche wird im 18. Jahrhundert gerne zur Abgrenzung
vom barocken Polyhistorismus in Essays und Satiren gegeißelt.
Schlosser weist mit seinen Überlegungen aber darauf hin, daß die
Gefahren kleinlicher Schulfüchserei und weltfremder Borniertheit zu
seiner wie zu unserer Zeit noch unvermindert bestehen.
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Adam Seide. Beckett. Besuch bei Beckett / Wie es war, wie es ist,
wie es gewesen sein mag / Dieses mit dem Romane schreiben. Mit einem
Portrait v. Dora Diamant herausgegeben v. Arne Drews. Jahresgabe
1999. Titelprägung. 32 Seiten. Geheftet. 3,— EURO [D]. ISBN
3.934818.35.8.*
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Adam Seide. Die Braunschweigische Johanna. Ein deutsches Requiem.
Roman. Premierenauflage anläßlich der Uraufführung der
Theaterfassung 1999. 3. erw. Aufl. 184 Seiten. Broschur. 15,— EURO
[D]. ISBN 3.934818.25.0.*
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Adam Seide. ...es ist nur eine Reise... Roman. (Erstes Buch der
Trilogie »Drei alte Maler. Ein altmodischer Roman«). 336 Seiten.
Gebunden. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.69.7.
Nicolas Born Preis 2000
Barbara Stahl s. auch
Erinnern und Vergessen |
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Barbara Stahl. Einmal bin ich in die Wüste gefahren... Roman einer
Lesenden. 240 Seiten. Broschur. 15,— EURO [D]. ISBN 3.927715.88.3.*
Die Uhren ticken anders s. Kahrs.
Vergessene Texte des 18. Jahrhunderts, hrsg. v. Matthias
Wehrhahn, s. F. W. Gotter, G.
H. Greiffenhahn, G. F. W. Großmann und G. Schlosser |
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Carlos Valerino. Von
Santiago nach Hannover. EDITION LITERATUREN DER WELT BEI REVONNAH.
64 Seiten. Hardcover. 14,— Euro [D] (mit CD, Gedichte im kubanischen
Original, Sprecher Carlos Valerino. Spielzeit 27:20). ISBN
3.934818.50.1.
Carlos
Valerino. De Santiago a Hannover. EDICION DEL LITERATURAS DEL MUNDO
EN REVONNAH. 14,- EURO [D]. ISBN 3.934818.50.1
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Zacharias Werner. Der Herr und der Cyniker. Ausgesuchte Gedichte.
Mit einer Zeichnung von E.T.A. Hoffmann und einem biographischen
Abriß. 52 Seiten. Geheftet. 8,50 EURO [D]. ISBN 3.927715.56.5.* (=
Schriftstücke 6)
Einunddreißig ausgesuchte Texte. In ihnen
zaubert Zacharias Werner — wo möglich wider Willen — eigne poetisch
schräge Welten, die bisweilen von einer an Stimmigkeit grenzenden
ernsten Unsinnigkeit regiert werden. Man könnte auch von fruchtbarem
Schwachsinn sprechen.
Zacharias Werner (1768-1823) ist in die Literaturgeschichte geraten
als einer, der als Erfinder des Schicksalsdramas (»Der
vierundzwanzigste Februar«) bei seinen Zeitgenossen einen
durchschlagenden Erfolg hatte. Außerdem hat er, als Produzent von
ausgetüftelt wortakrobatischen Sonetten, Goethe beeindruckt und
angeregt. Dies insbesondere wurde ihm literaturhistorisch hoch
angerechnet. Der Meister selber hat sich dann von Skandalnudel
Werner distanziert. Das nun hat wieder den beeindruckt und poetisch
angeregt.
Zacharias Werner war seinen Zeitgenossen einschlägig bekannt als
Inhaber einer besonders krassen Biografie. Eine rätselhafte Figur,
die sich selbst ein Rätsel war und blieb. In Frauenfragen war er
weder wählerisch noch zögerlich; gemeinsam mit Hölderlins Sinclair
hat er die Puffs des Rhein Main Gebietes unsicher gemacht und in
seinen Tagebüchern rezensiert. Auch religiös war er auf einer — sich
und andere — nervenden Suche. Am 19. April des Jahres 1810 ist er,
wo sonst?, in Rom zum katholischen Glauben konvertiert. Er hat dafür
die Lektüre der »Wahlverwandtschaften« haftbar machen wollen. Anlass
für Goethe, den Briefverkehr mit Werner endlich abbrechen zu können.
Die Texte Werners sind seit langem nur schwer greifbar. Die Gedichte
wurden zuletzt 1840 veröffentlicht. Die meisten sind mit dem Anlaß,
dem sie gewidmet waren, verschwunden. Viel Triviales, zumeist
angelesene Klischees. Abenteuerlich falsche Bilder, unauflösbar
konstruierte Widersprüche: Vieles läßt sich immer noch schön lesen.
Leise oder — besser noch — laut. |
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